Katja Erfurth in Dresden : Psychogramme in wenigen Schritten

Die Tänzerin und Choreographin Katja Erfurth zeigt in Dresden ein Solo, das von Maxie Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ inspiriert ist.
In Dresden kommt in einem neuen Tanztheatersolo die Kunst zweier Frauen auf beeindruckende Weise auf der Bühne zusammen. Maxie Wander heißt die eine. Als ihr Buch, von dessen Ideen und Geschichten das Tanzstück „Aber ich höre nicht auf, solange ich kriechen kann“ inspiriert ist, erschien, war die andere, die Tänzerin und Choreographin Katja Erfurth, sechs Jahre alt. Zwei Frauen, zwei Generationen, verbunden durch ihr Thema – die Geschichte des Lebens von Frauen in der DDR. Beinahe fünfzig Jahre liegen zwischen dem Erscheinen des Buches und der Premiere des Tanzstücks. Das Solo spiegelt den historischen Abstand und rührt tief an die jüngere Geschichte. Es zeichnet Frauenporträts, die einerseits Geschichten von vor einem halben Jahrhundert bergen, andererseits so existenziell wie gegenwärtig wirken.


