Dorfkinder über #Dorfkinder :
Nimm den Bus oder die Axt

Axel Weidemann
Ein Kommentar von
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Wider den Strick: Dorfkind mit seiner ersten Axt.
Wider den Strick: Dorfkind mit seiner ersten Axt.ddp

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sagt in seiner #Dorfkinder-Kampagne, es wolle den Blick auf Menschen lenken. Die sagen auf Twitter: Dorfkinder sind doof und ständig besoffen. Dorfkinder sagen: Lauft!

Die Kollegen sagen, ich käme aus „Nochnichtmalcelle“. Solche, die in „Nochnichtmalcelle“ gewohnt haben, sagen: „Wer hier wohnt, braucht entweder ein Auto oder einen Strick.“ Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sagt in seiner #Dorfkinder-Kampagne „für die ländlichen Regionen in Deutschland“, es wolle den Blick auf Menschen lenken, „die Tag für Tag daran mitwirken, die Dörfer und Landgemeinden voranzubringen – mit Engagement, Ideen, Leidenschaft“. Stadtkinder sagen auf Twitter: Dorfkinder sind doof und ständig besoffen. Dorfkinder sagen auf Twitter: Ihr seid weich und habt keine Ahnung. Aber das sind schon lange keine Dorfkinder mehr. Richtig ist: Dorfkinder twittern nicht.

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