Skandal in Albanien : Regierungschef greift Journalistin ins Gesicht

Der albanische Ministerpräsident Edi Rama hatte keine Lust, Fragen zu einem Immobilienprojekt zu beantworten, das Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in seinem Land verfolgt. Stattdessen ging er eine Journalistin körperlich an.
Das Komitee zum Schutz von Journalisten (Committee to Protect Journalists, abgekürzt CPJ) fordert die albanische Regierung auf, die Pressefreiheit nicht länger „durch beleidigende Sprache und einschüchterndes Verhalten gegenüber Journalisten zu untergraben“. Anlass für die Erklärung von Gründonnerstag ist ein skandalöser Zwischenfall vom 19. März in Tirana. Nach dem Ende einer Pressekonferenz, bei welcher es auch um milliardenschwere Immobilienprojekte des Trump-Schwiegersohns Jared Kushner an der albanischen Adriaküste ging, stellte die Journalistin Ambrozia Meta dem sozialistischen Ministerpräsidenten Edi Rama eine weitere Frage zu der Angelegenheit. Statt zu antworten, griff Rama der Reporterin des Senders Syri TV im Davongehen wortlos ins Gesicht.
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