„The Forsytes“ im ZDF :
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Von
Heike Hupertz
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Einzelhaft: Soames Forsyte (Joshua Orpin) hat einen Architekten beauftragt, einen Landsitz zu gestalten. Irene (Millie Gibson) ist verzweifelt. Sie weiß, dass ihr kontrollsüchtiger Ehemann sie weiter isolieren will.
Einzelhaft: Soames Forsyte (Joshua Orpin) hat einen Architekten beauftragt, einen Landsitz zu gestalten. Irene (Millie Gibson) ist verzweifelt. Sie weiß, dass ihr kontrollsüchtiger Ehemann sie weiter isolieren will.ZDF/Sean Gleason

Das ZDF zeigt eine Neuverfilmung der „Forsyte“-Saga von John Galsworthy. Die Geschichte des Clans skrupelloser Emporkömmlinge ist wie gemacht für eine opulente Serie. Aber was ist daraus bloß geworden?

Es ist Usus, dass die BBC oder der Privatsender ITV geschätzte Werke der englischen Literatur von der BBC als Miniserie verfilmen. Das gerät in der Regel zum ansehnlichen Fernsehgroßereignis. Zahlreiche Produktionen der vergangenen Jahrzehnte legen Zeugnis von der Virtuosität ab, mit der die Regency-Ära (Jane Austen) oder das viktorianische Zeitalter (Charles Dickens und andere) für ein sichtbar geschätztes, nicht unterschätztes Publikum zum Leben erweckt werden. Von der jüngsten Hervorbringung, die das ZDF unter dem Titel „The Forsytes – Familie verpflichtet“ zeigt, kann man das leider ganz und gar nicht behaupten.

FAZ

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