redaktionelle Erwägung : ARD verzichtet auf Fotos der Kinder von Jérôme Boateng in Doku

In der Doku „Being Jérôme Boateng“ tauchten elf Mal Fotos seiner Kinder auf. Nach einer Abmahnung verzichten der Bayerische Rundfunk und die Produktionsfirma „aus redaktionellen Gründen“ darauf.
Die minderjährigen Kinder des früheren Fußball-Nationalspielers und Bayern-Profis Jérôme Boateng werden in der ARD-Serie „Being Jérôme Boateng“ nicht mehr gezeigt. Der Bayerische Rundfunk und die Produktionsfirma des Films verzichten nach einer Abmahnung der Mutter der Kinder darauf. Dazu habe man sich „aus rein redaktionellen Gründen“ entschieden. Danach habe die Mutter der Kinder einen Antrag auf einstweilige Verfügung beim Landgericht Hamburg gestellt. Da man die Fotos schon auf die Abmahnung hin entfernt habe, sehe man „keine Veranlassung, den Rechtsstreit weiterzuführen“; und daher hätten die Produzenten und der Sender „ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage“ eine Unterlassungserklärung abgegeben, teilte die Anwältin der Produktionsfirma Flow Media mit.


