Colberts „Late Show“ : Jetzt mit blanken Fäusten gegen Trump

Stephen Colbert hat mit seiner „Late Show“ noch zehn Monate. In denen nimmt er es mit dem System Trump auf. Ohne falsche Rücksicht. Der Auftakt ist grandios.
„The gloves are off“, sagt Stephen Colbert am Montagabend in seiner „Late Show“ auf dem amerikanischen Sender CBS. Die Handschuhe sind ausgezogen, heißt das, jetzt kommen die harten Schläge – gegen den US-Präsidenten Donald Trump, der das Ende der „Late Show“ bejubelte, und gegen den Sender, der Colbert den Laufpass gibt. CBS habe seine Show getötet, sagt er, „aber sie haben einen Fehler gemacht: Sie haben mich am Leben gelassen.“ Jubel brandet im Ed Sullivan Theatre in New York auf, in dem die Show aufgenommen wird. Im Publikum sitzen Colberts Late-Night-Satirekollegen John Oliver, Jimmy Fallon, Seth Meyers und Jon Stewart, denen bei ihren Sendern vielleicht das gleiche Schicksal droht.


