Im Kino: „Sparkle“ : Wunden gibt es immer wieder

Whitney Houston in ihrer letzten Filmrolle: Der Musikfilm „Sparkle“ zeigt die Mobilmachung für den härtesten Job der Welt. Und weiß, dass jeder Popstar eine fürsorgliche Instanz braucht.
Da sitzt sie auf dem Sofa, mit Lockenwicklern im Haar, der Morgenmantel verhüllt den erschöpften Körper, der Blick müde von Kummer und Sorge. Auftritt Whitney Houston in ihrer letzten Filmrolle. Ein halbes Jahr nach Abschluss der Dreharbeiten von „Sparkle“ starb die Sängerin, vollgepumpt mit Drogen, allein in einem Hotelzimmer in Beverly Hills. „Meine Mutter hat früher als professionelle Sängerin gearbeitet, es hätte sie fast umgebracht.“ Das sagt die Filmtochter von Houston, und der Satz macht die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit zunichte. Was der Leinwandfigur gelang - sich retten aus einem mörderischen Showgeschäft -, blieb der Darstellerin verwehrt.





