Weidel über ARD-Show „Die 100“ : „Ein Laienschauspieler als angeblicher Ex-AfD-Wähler“

Alice Weidel und „Nius“ behaupten, eine Sendung in der ARD habe Komparsen angeheuert, um sich in einer Show gegen die AfD auszusprechen. Der Sender weist die Vorwürfe gegenüber der F.A.Z. zurück. Der Mann sei weder engagiert noch bezahlt gewesen.
Nach der Ausstrahlung der ARD-Show „Die 100“ am Montagabend verbreiten AfD-Frontfrau Alice Weidel und das Julian-Reichelt-Portal „Nius“ die Nachricht, die Sendung habe gezielt Komparsen engagiert, um die politische Meinungsbildung zu beeinflussen. In der Sendung, die sich mit der Frage „Ist die AfD ein Problem für die Demokratie?“ beschäftigte, trat ein Teilnehmer auf, der seine Position zur AfD während der Sendung änderte. Während er die AfD zu Beginn der Show nicht als Gefahr einstufte, sagte er am Ende der Show: „Die AfD ist ein Wolf im Schafspelz. Man weiß nicht, was sie vorhat.“ Die Argumente der Show hätten ihn dazu gebracht, seine Meinung zu ändern.


