Rückgabe von Kulturgut : Sieben Helme für Saragossa
In den 1980er Jahren wurden die Helme aus einer archäologischen Fundstätte in Spanien geraubt. Nun sind die keltiberische Antiken dorthin zurückgekehrt.
Über lange Zeit spürten Interpol, Polizei und Kulturministerium Spaniens, verschiedene Universitäten und das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz (RGZM) Objekten aus Raubgrabungen in Aragonien nach. Nun sind sieben keltiberische Helme aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert dorthin zurückgekehrt. Der britische Hedgefonds-Manager und Kunstsammler Christian Levett hatte sie 2010 in einem Münchner Auktionshaus erworben und in seinem privaten Museum im südfranzösischen Mougins ausgestellt. 250.000 Euro bezahlte er insgesamt im Glauben, legale Antiken zu erwerben.





