FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Schach-WM in Astana :
Schön und gut und ein feiner Unterschied

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Ding Liren bei der Schach-WM in Astana
Ding Liren bei der Schach-WM in AstanaEPA

Kann ein Angriff im Schach schön genannt werden, wenn er nicht funktionierte? Anmerkungen zur Ästhetik bei der WM in Astana und die Erinnerung daran, wie sich große Partien charakterisieren lassen.

Gerade findet in Astana der Kampf um die Schachweltmeisterschaft statt. Der Titelinhaber, Magnus Carlsen, nimmt daran nicht teil, weil er es müde ist, seine Überlegenheit abermals zu beweisen. Sportlich ist das nicht, man stelle sich vor, was es analog für den FC Bayern München bedeuten würde. Aufgrund von Carlsens Verzicht spielen darum jetzt die Nummer zwei und drei gegeneinander, der Russe Jan Nepomnjaschtschi und der Chinese Ding Liren. Bislang, „Nepo“ führt 6:5, ist es ein ziemlich abwechslungsreiches Match mit wenigen Remisen, also ungewohnt vielen Siegen der einen und der anderen Seite.

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