Erster PEN-Kongress in Berlin : Lametta in Kreuzberg

Weiblich, migrantisch, jung: Der neue PEN Berlin lädt zur Diskussion und erklärt die Meinungsfreiheit zur Hauptdarstellerin dieser ersten öffentlichen Werkstatt.
Ein Ende kann es vorerst nicht geben, wo doch gerade alles erst angefangen hat. Und so gingen sie zum Schluss ins Offene, vorläufig, mit „Angry Pop Music“ aus Münster. Draußen breitete die Meinungsfreiheit als „Kanarienvogel im Schacht der Demokratie“ die Flügel über dem Festsaal Kreuzberg aus. Alles noch mal gut gegangen! Eisige Kälte drang in die Ritzen der backsteinernen Uferbebauung von Spree und Landwehrkanal. Muff Potter hatte am Freitag den ersten PEN Berlin Kongress mit einem Konzert gekrönt. „Der einzige Grund aus dem Haus zu gehen, ist die Welt zu ändern“, heißt ein Song von ihrer neuen Platte. Und genau das hatten sich die Gründungsmitglieder des PEN Berlin, Deniz Yücel und Eva Menasse, auf die Fahnen geschrieben, als sie die Meinungsfreiheit zur Hauptdarstellerin ihres ersten öffentlichen Firmenberichts machten.


