Staatsvertrag zur Raubkunst? : Das Ende der Beratenden Kommission

Die Beratende Kommission, früher Limbach-Kommission, gibt in Streitfällen Empfehlungen zum Umgang mit Raubkunst aus ehemals jüdischem Besitz. Jetzt soll sie abgeschafft und durch ein Schiedsgericht ersetzt werden.
Vor gut einem Vierteljahrhundert hat Deutschland die Washingtoner Erklärung unterzeichnet, welche die Rückgabe von Raubkunst an die Nachkommen jüdischer Sammler regeln soll, die während des Nationalsozialismus verfolgt und enteignet wurden. Und seit 2003 gibt es die Beratende Kommission, die in Streitfällen zwischen staatlichen und privaten Eigentümern und anspruchsberechtigten Erben juristisch unverbindliche, politisch und moralisch aber durchaus gewichtige Empfehlungen ausspricht.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.


