James Cooks Helfer : Fehlen die einheimischen Diplomaten, eskalieren die Konflikte

Wenn die Sterne den Weg durch den Ozean weisen: Frank Vorpahl stellt drei Polynesier vor, ohne deren Hilfe die Expeditionen James Cooks gescheitert wären.
Große Geschichten haben oft eine Rückseite, die nicht erzählt wird. Nur so gewinnen sie an Prägnanz. Während ihre Helden in den Lichtkegel der Aufmerksamkeit treten, werden andere Figuren in das Schattenreich des Vergessens abgedrängt. So zählt James Cook zu den überragenden Gestalten der modernen Seefahrt, hat er doch in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts gleich drei Weltumseglungen unternommen und die Meridiane der bekannten Welt überschritten. Mit Geschick vermochte er dem europäischen Blick auf die Welt exotische Regionen zu erschließen und einem sensationshungrigen Publikum Kunde vom anderen Ende der Erde zu bringen. Für Georg Forster, der an der zweiten Weltumseglung teilgenommen hat, war der Kapitän kurz und bündig „Cook, der Entdecker“.


