Buch „Future of Immortality“ :
In Russland ist Unsterblichkeit eine Frage der Solidarität

Von
Ulrich Schmid
Lesezeit:
Warten auf die Wiederbelebung: Tanks eines Kryonik-Anbieters
Warten auf die Wiederbelebung: Tanks eines Kryonik-AnbietersPicture-Alliance

Tiefgefrorene Leichname und Hologrammkörper: Anya Bernstein untersucht in „The Future of Immortality“, wie Russland mit Unsterblichkeitsprojekten den Westen überholen will.

Wenn es eine Konstante in der russischen Kulturgeschichte gibt, dann ist es die Ablehnung des Todes. Gerade weil das Leben in Russland gesteigerte Anforderungen an die Menschen stellt, tritt der Skandal des Sterbens besonders deutlich hervor. Am Ende des 18. Jahrhunderts verfasste der Aufklärer Alexander Radischtschew den Traktat „Über den Menschen, seine Sterblichkeit und seine Unsterblichkeit“. Der Philosoph Nikolaj Fjodorow widmete sein ganzes Leben dem Kampf gegen den Tod. In seiner „Philosophie des gemeinsamen Werks“ rief er zur Vereinigung der Menschheit und zur biotechnologischen Auferweckung der verstorbenen Väter auf.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Technischer Vorstand (m/w/d)
Wohnungsgenossenschaft Raschelberg eG
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt