FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Lyndal Roper über Luther :
Die Träume Luthers nicht zu vergessen

Von
Johann Hinrich Claussen
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Positives Resümee:  2017 war das erste Reformationsjubiläum bei dem Luther nicht als monumentale Leitfigur, sondern als ein Fremder vorgestellt wurde, der zur kritischen Auseinandersetzung reizen sollte.
Positives Resümee:  2017 war das erste Reformationsjubiläum bei dem Luther nicht als monumentale Leitfigur, sondern als ein Fremder vorgestellt wurde, der zur kritischen Auseinandersetzung reizen sollte.picture alliance / dpa

Lyndal Roper blickt zurück auf das Reformationsjubiläum vor fünf Jahren und hat noch einiges zu Luther nachzutragen.

Lyndal Roper hat mit ihrer vor fünf Jahren zum Reformationsjubiläum erschienenen Luther-Biographie großen publizistischen Erfolg verbucht. Sie brachte ihr viele Anfragen und Einladungen ein. Lesereisen führten sie durch Deutschland und machten die Historikerin zur Augenzeugin einer groß – manche meinten: übergroß – angelegten Gedenkfeier. Sie hatte sogar die Gelegenheit, in Luthers Predigtkirche auf die Kanzel zu steigen. Diese Erfahrungen scheinen in ihr das Bedürfnis geweckt zu haben, einen Rückblick auf das Jubiläum zu werfen und eine Auswertung zu versuchen. Zugleich gab es für sie noch unerledigte Fragen zu Luther, für die sie einen literarischen Ort suchte. So lässt sie nun ein weiteres Luther-Buch folgen.

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