Leïla Slimanis neuer Roman :
Fremdsein als Lebensgefühl

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Leïla Slimanis Romanfiguren fühlen sich überall fremd, ob in Frankreich oder in der Heimat: Eine Marokkanerin in der Altstadt von Rabat.
Leïla Slimanis Romanfiguren fühlen sich überall fremd, ob in Frankreich oder in der Heimat: Eine Marokkanerin in der Altstadt von Rabat.AP Photo/Adel Hana

Frauen, die von einer selbstbestimmten Zukunft träumen: Mit dem Roman „Trag das Feuer weiter“ schließt Leïla Slimani ihre Marokko-Trilogie „Das Land der anderen“ ab.

Ein langer, dunkler Tunnel soll entstehen, aber am Ende dieses Tunnels, da soll Licht sein. Unter dem Mittelmeer soll er Afrika und Europa an der Meerenge von Gibraltar miteinander verbinden und die Kluften alter Konflikte endgültig überwinden. Diese utopische Vision glitzert vor Mehdis Augen, seines Zeichens Vater der dritten, jener Frauengeneration, von der Leïla Slimanis Roman „Trag das Feuer weiter“ (französisch „J’emporterai le feu“) vornehmlich handelt.

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