Heinrich-Mann-Ausstellung :
Nachdenken über Autorität und Gehorsam

Von
Alexander Košenina
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DEFA-Plakat zur Verfilmung von Heinrich Manns „Der Untertan“ von 1951
DEFA-Plakat zur Verfilmung von Heinrich Manns „Der Untertan“ von 1951Interfoto

Dokumente zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, Kaiserbärte und Pickelhauben: Die neu eröffnete Lübecker Ausstellung zu Heinrich Manns Roman „Der Untertan“ ist eine eindrucksvolle Schule der Demokratie.

Frank-Walter Steinmeier feierte den Schriftsteller Heinrich Mann zu dessen 150. Geburtstag als großen „Anhänger der Aufklärung und Verteidiger der Demokratie“, der ein gutes „Vorbild“ gegen Hass, Autoritätshörigkeit und Nationalismus ab­geben könne. Eigentlich hätte Mann gut als 31. Porträt in den vom Bundespräsidenten herausgegebenen Band „Wegbereiter der Demokratie“ gepasst. Genau in diesem Sinne würdigt den Schriftsteller jetzt eine Lübecker Ausstellung zu seinem Roman „Der Untertan“, die wegen der Umgestaltung des Buddenbrookhauses ins nahe St.-Annen-Museum umgezogen ist.

FAZ

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