Angela Merkel in Mailand : So mächtig war sie nun auch wieder nicht

Angela Merkel stellt in Mailand ihr Buch vor. Sie äußert sich zum Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad – und verneint, beim politischen Niedergang Silvio Berlusconis ihre Finger im Spiel gehabt zu haben.
Am Donnerstag war Angela Merkel in Mailand. Sie signierte Bücher in der Buchhandlung in der Galleria Vittorio Emanuele II, die Journalisten sagten „Guten Tag!“ und Merkel antwortete lächelnd „Buongiorno!“, und allein diese kleine Geste charmanter Zugewandtheit reichte aus – und schon war Italiens Presse wieder verliebt in die Altkanzlerin. Angela Merkel wird in Italien gemocht, von vielen Italienern sogar sehr. Sie ist für sie die gute, die beruhigende Deutsche. Sicherlich, während der Eurokrise 2010 war man nicht gut auf sie zu sprechen. Man war der Ansicht, Angela Merkel gehe zu hart mit Italien ins Gericht. Doch der Ärger von damals ist verflogen.


