Bedrohungen im Netz : Wohin nur mit dem ganzen Hass?

Wer sich im Internet bewegt, muss das Kunststück lernen, mit Beleidigungen und Drohungen umzugehen. Der Rechtsweg ist dabei meist nicht die beste Option.
Um die Aggression fremder Menschen auf sich zu ziehen, muss man sich nicht mal politisch äußern. Das zeigte jüngst ein Twitter-Thread, in dem Frauen berichteten, wofür sie auf dem sozialen Netzwerk heftig beleidigt oder mit Vergewaltigung oder Mord bedroht wurden. Eine kleine Auswahl: Für einen Tweet, in dem eine Frau erzählte, sie habe Milch rosa eingefärbt, um ihren Mann zu vergackeiern. Für die Ankündigung, in einem Kampf zwischen den Boxern McGregor und Mayweather keinen der beiden anfeuern zu wollen. Für den Hinweis, mit Künstlicher Intelligenz müsse man vorsichtig sein. Für das Foto einer selbstgefertigten Patchworkdecke, auf der „Women’s Rights Are Human Rights“ steht.
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