Das Beste lesen mit FAZ+ : Wieso Meditation schaden kann und warum sich ein neues Fahrrad im Herbst lohnt

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Liebe Leserin, lieber Leser, vor ein paar Tagen habe ich einmal wieder längere Zeit in einem großen Fahrradfachgeschäft verbracht. Und ich kann bestätigen: Wer im Herbst ein Fahrrad sucht, findet derzeit gute Angebote. Denn viele Deutsche haben in den vergangenen Jahren ein Rad über Leasing, also als Dienst- oder Jobrad, angeschafft. Nach Vertragsende kommen nun Hunderttausende gut erhaltene Leasingrückläufer auf den Markt, die oft nur wenige Hundert Kilometer gefahren wurden. Im Schnitt kosten sie etwa 55 Prozent weniger als der Neupreis. Spezialisierte Gebrauchtradhändler prüfen, reparieren und geben meist eine Garantie von ein bis zwei Jahren. Und ob man das nun will oder gleich ein ganz neues Rad: Beraten wird man derzeit auch besser als im Frühjahr, wenn am Wochenende die Geschäfte überlaufen sind.
Deutschlands Schüler haben bei der jüngsten PISA-Studie so schlecht abgeschnitten wie nie, und in Mathematik liegen sie inzwischen unter dem Durchschnitt der untersuchten Länder. Dennoch blieb der Aufschrei aus, anders als nach der ersten PISA-Studie im Jahr 2000. Eine Auswertung der F.A.S. legt nahe, dass Bildung den Deutschen weniger wichtig geworden ist. Eltern suchen seltener das Gespräch mit der Schule, Kinder lernen wöchentlich rund 40 Minuten weniger als vor zehn Jahren, und der gute Arbeitsmarkt nimmt den Druck. Auch Forscher sehen darin eine plausible Erklärung.
Hinzu kommt, dass mehr als 70 Prozent der Bachelorstudiengänge zulassungsfrei sind. Na dann, herzlichen Glückwunsch, inzwischen bin ich meinem Vater sehr dankbar, dass er bis zum Beginn der Oberstufe maximalen Druck gemacht hat, um mir die Bedeutung des Lernens nahezubringen.
Meditieren kann helfen – oder auch schaden
Und noch etwas ganz anderes: Meditation gilt als Mittel gegen Stress, kann aber auch unangenehme Folgen haben, etwa Schlafstörungen, Panikattacken oder das Gefühl, das eigene Ich löse sich auf. Eine Studie der Berliner Charité mit 1370 regelmäßig Meditierenden ergab, dass 22 Prozent mindestens eine besonders unangenehme Erfahrung mit ihrer Praxis verbanden. Aber „nur“ 0,9 Prozent litten unter anhaltenden, sehr schweren Folgen. Menschen mit psychischen Vorerkrankungen berichteten häufiger von Problemen.
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Herzliche Grüße
Ihr Carsten Knop
Herausgeber
Frankfurter Allgemeine Zeitung





