Fraunhofer-Projekt :
19 Millionen Euro für eine Flüssigkeitsbatterie

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Bestandteile der Redox-Flow-Batterie in Pfinztal bei Karlsruhe
Bestandteile der Redox-Flow-Batterie in Pfinztal bei Karlsruhedpa

Erneuerbare Energien funktionieren flächendeckend nur zusammen mit Speichern. Sogenannte Redox-Flow-Batterien könnten der Schlüssel sein – wie zum Beispiel dieses Projekt in Baden-Württemberg.

Batteriespeicher sind ein wichtiger Baustein für die Energiewende, weil sie wegen ihrer Pufferfunktion das Stromnetz stabilisieren können. Rund fünf Jahre Entwicklungszeit stecken in einer riesigen Flüssigkeitsbatterie zum Speichern von Windstrom, die nun in Pfinztal bei Karlsruhe ihre Arbeit aufnahm.

Es wurden 19 Millionen Euro in das Projekt investiert, das auf dem Gelände des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie entstanden ist. Es umfasst eine sogenannte Redox-Flow-Batterie mit 20 Megawattstunden Kapazität sowie eine Windenergieanlage. Mit ihr wollen Wissenschaftler die Möglichkeiten zur Speicherung von erneuerbarer Energie verbessern.

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Der Strom aus der Batterie würde reichen, um eine kleine Ortschaft zehn Stunden lang zu versorgen. Damit bei Dunkelheit oder auch Flaute ganze Kraftwerke ersetzt werden können, müssen mittelfristig große Speicherkapazitäten in Deutschland errichtet werden. Dafür werden zusätzliche Speichertechnologien benötigt.

Bei der Redox-Flow-Technik ist die Anlage, in der Strom über Membranen in die Batterie hinein- oder herausfließt, vom Speichermedium getrennt. Die Speichertanks, die eine Elektrolyt-Lösung enthalten, können daher fast beliebig groß gebaut werden. In Pfinztal steht eine ganze Reihe von Tanks mit je 45.000 Litern Fassungsvermögen. Der Beginn des Probebetriebs hatte sich nach Problemen beim Aufbau deutlich verzögert.

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