Kunstberater vor Gericht : Die Kunst, in Kunst zu investieren

In Essen wird der Betrugsprozess gegen den Kunstberater Helge Achenbach fortgesetzt. Sein Teilgeständnis offenbart, wie in der Kunstwelt großes Geld gemacht wird.
Im sehr trostlosen Eingangsbereich des Essener Landgerichts steht eine Palme, die so dürr und zittrig aussieht, als sei sie selbst angeklagt, als sei sie Teil der Verschwörung, um die es hinter den Türen des Gerichtssaales geht. Auch dort drinnen wird von Palmen geredet, von einem Flug mit einem gemieteten Privatjet nach Miami, zur Kunstmesse der Art Basel, zu der der Kunstberater Helge Achenbach den Aldi-Erben Berthold Albrecht einlud. Und das sei sehr teuer gewesen, erklärt Achenbach, als er an diesem Morgen im unfreundlichen Neonlicht des Verhandlungssaales 101 seine Einlassung vorträgt.





