Bildung für Nicht-EU-Ausländer : Keineswegs brotlos

Nicht-EU-Ausländer haben es nicht leicht an deutschen Universitäten: Da werden Gebühren erhoben, oder es wird gar mit Abschiebung gedroht. Eine Glosse über einen absurden Fall.
Studieren ist teuer, und das Geld dafür wird in Deutschland, zumindest für staatliche Hochschulen, vom Steuerzahler erwirtschaftet. Dass deutsche Bürger mit erheblichen Beträgen zum Beispiel das Studium ausländischer Musiker, die vielleicht später wieder ins eigene Land zurückkehren, finanzieren sollen, hielt die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg kürzlich ihren Landeskindern gegenüber nicht mehr in bisherigem Umfang für zumutbar. In Stuttgart beschloss man am 3. Mai eine Änderung des Landeshochschulgesetzes, wonach für Studenten, die nicht aus der Europäischen Union stammen, künftig 1500 Euro Studiengebühren pro Semester fällig werden.






