Schmierfurt a. M. : Frankfurts Oberbürgermeister und seine kunstlosen Kinder
Der Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann sieht Kulturpolitik „als Bildungsaufgabe und Schmiermittel sozialer Infrastruktur“. Die Chefin des Frankfurter „Verlags der Autoren“ hält in einer Brandrede dagegen.
Gerade in diesen Tagen, in denen aller Welt die Frage auf den irdischen Koalitionsnägeln brennt: „Wer wird was?“ beziehungsweise „Wird’s überhaupt was?“, ist an eine alte überirdische Weisheit zu erinnern. Sie besagt, dass, was Gott in seiner allmächtigen Güte wohlweislich getrennt habe, der Mensch (also die Politik) nicht freventlich zusammenzwingen dürfe. Nämlich die Kultur und die SPD. Ein Glanzbeispiel dieser sündhaften Mesalliance lieferte jüngst Genosse Feldmann, seit kurzem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.






