„Lilien“ müssen wieder umschalten

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west. FRANKFURT. „Umschaltspiel“ ist ein Modewort im Fußballgeschäft geworden. Fraglos legt auch der Trainer des SV Darmstadt 98 Dirk Schuster Wert darauf, ...

west. FRANKFURT. „Umschaltspiel“ ist ein Modewort im Fußballgeschäft geworden. Fraglos legt auch der Trainer des SV Darmstadt 98 Dirk Schuster Wert darauf, dass sein Team zügig und flexibel reagiert auf die Anforderungen von Angriffsspiel und Abwehrverhalten. Doch ist die Partie beim Tabellenneunzehnten 1. FC Saarbrücken an diesem Samstag (14 Uhr) für die Südhessen ein „Umschaltspiel“ an sich. Umschalten von Pokalmodus auf Drittligaalltag ist eine Herausforderung, an der die „Lilien“ schon einmal in dieser Saison gescheitert sind. Nach dem Erstrundencoup gegen Mönchengladbach verloren die Darmstädter das folgende Heimspiel gegen Osnabrück (0:2). Dies soll nun nach dem stimmungsvollen Pokalkampf gegen Schalke am Mittwoch nicht wieder passieren. „Wir müssen nur so weiterspielen“, weiß Angreifer Dominik Stroh-Engel. „Wenn wir mit Vollgas auftreten wie gegen Schalke, dann können wir jedem Gegner wehtun.“ Gut für die „Lilien“, dass auch die Saarländer umschalten müssen. Die Mannschaft des neuen Trainers Milan Sasic ist nach dem Erfolg gegen Paderborn der letzte verbliebene Drittligaklub im Pokalwettbewerb.