Erster Heimsieg der Saison : Verkehrte Skyliners-Welt
Nach ihrem erst zweiten Heimsieg in diesem Kalenderjahr bleiben die Frankfurter zwar Tabellenletzter mit nur zwei Siegen aus zehn Partien. Doch zumindest von der Psyche her kann das überraschende Erfolgserlebnis gegen den Tabellenvierten zum Befreiungsschlag für die hessischen Profis werden.
Und abermals landete der Dreipunktewurf von Laurynas Beliauskas im Ludwigsburger Korb zum 88:66 für die Fraport Skyliners. Es war sein dritter Treffer von sechs Versuchen aus der Distanz. Beschwingt von seinem fulminanten Volltreffer lief der 25 Jahre alte Litauer mit einem großen Grinsen im Gesicht in Schlangenlinien und mit ausgestreckten Armen zügig zurück in die eigene Spielhälfte. Sein Erfolg – der Aufbauspieler trug insgesamt 19 Punkte zum 92:80-Erfolg der Frankfurter am Samstag in der Ballsporthalle bei – machte ihm Beine. Wie auch sein Teamkollege Marcus Lewis ungewöhnlich leichtfüßig auf dem Parkett unterwegs war; mit jedem erfolgreichen Dreier – am Ende waren es fünf bei nur einem Fehlversuch – stieg das Selbstvertrauen des Serientäters. Als nach 40 Spielminuten abgerechnet wurde, war der treffsichere und spielfreudige Amerikaner erstmals Topscorer mit 26 Punkten. Nach ihrem erst zweiten Heimsieg in diesem Kalenderjahr bleiben die Frankfurter zwar Tabellenletzter mit nur zwei Siegen aus zehn Partien. Doch zumindest von der Psyche her kann das überraschende Erfolgserlebnis gegen den Tabellenvierten zum Befreiungsschlag für die hessischen Profis werden. Das Heimduell am zweiten Weihnachtsfeiertag (18 Uhr) mit Aufsteiger Rostock wird zeigen, wie gefestigt der neuerliche Abstiegsanwärter im Erstliga-Überlebenskampf ist.
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