Politikberatung vor G7-Gipfel : Vorwärts im Expertenstyle

Energie, Pandemie, Ozeane: Für den G7-Gipfel haben die Akademien ihre Politikberatung auf einen Nenner gebracht.
Für Robert Schlögl, einen der großen Energiewendestrategen in Deutschland, Max-Planck-Forscher und Vizepräsident der Nationalakademie Leopoldina, war es eine mehr als bemerkenswerte Erfahrung, die er am vergangenen Wochenende machte, als er Tausende Kilometer entfernt in Australien saß und von der gemeinsamen Abschlusserklärung der Energie-, Umwelt- und Klimaminister der G-7-Staaten in Berlin las: „Die G 7 bekennt sich zum Ziel einer überwiegend dekarbonisierten Stromversorgung bis 2035 und dazu, ihre Kohleverstromung zu beenden.“ Ein Durchbruch. Ein Zeichen jedenfalls dafür, so deutet es Schlögl, welchen Stellenwert die Dekarbonisierung – der Ausstieg aus den fossilen Energiequellen – bei den mächtigen, aber auch immer noch von Kohle, Öl und Erdgas massiv abhängigen Industriegesellschaften inzwischen bekommen hat.
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