„Pandora Papers“ : Was gegen Steueroasen erreicht wurde – und was nicht

Die Spur der Pandora Papers führt auf die Britischen Jungferninseln. Sie fehlen auf der schwarzen Liste der EU. Das wirft die Frage auf: Wie erfolgreich ist eigentlich der politische Kampf gegen Steuerflucht?
Nach „Panama“ und „Paradise“ nun also „Pandora“. Es ist das dritte Mal nach 2016 und 2017, dass internationale Medien in großem Umfang Datensätze veröffentlichen, die Steuerflucht von Reichen, Mächtigen und Politikern belegen. Im Detail mögen sich die Mittel unterscheiden. Im Kern laufen sie aber immer darauf hinaus, dass Trusts, Briefkastenfirmen und sonstige Gesellschaften mit anonymen Besitzverhältnissen als Vehikel genutzt wurden, um Vermögen und Gewinne vor dem Fiskus oder der Familie zu verschleiern.
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