„Super Tuesday“ in Amerika : Warum die Jungen so auf Bernie Sanders stehen

Ein alter, etwas störrischer Sozialist ist im amerikanischen Wahlkampf der Liebling jüngerer Wähler: Bernie Sanders macht ihnen großzügige Versprechen – und profitiert von mehreren Trends gleichzeitig.
Er ist Jahrgang 41 und damit der älteste Kandidat im amerikanischen Präsidentschaftsrennen. Er hat einen Herzinfarkt und knapp dreißig Jahre als politischer Außenseiter im Kongress hinter sich. Und er ist nicht einmal Mitglied der Demokratischen Partei, abgesehen von den Phasen, in denen er von deren Parteibasis zum Präsidentschaftskandidat erkoren werden möchte. Ausgerechnet dieser Mann, Bernie Sanders, hat aktuell die besten Karten im demokratischen Feld. Sein gutes Abschneiden in den ersten Vorwahlen verdankt er im starken Maße der Unterstützung junger Amerikaner.
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