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„Super Tuesday“ in Amerika : Warum die Jungen so auf Bernie Sanders stehen

Wahlkampfveranstaltung oder Pop-Konzert? Diese jungen Frauen aus St. Paul, Minnesota hat Bernie Sanders in Ekstase versetzt. Bild: Reuters

Ein alter, etwas störrischer Sozialist ist im amerikanischen Wahlkampf der Liebling jüngerer Wähler: Bernie Sanders macht ihnen großzügige Versprechen – und profitiert von mehreren Trends gleichzeitig.

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          Er ist Jahrgang 41 und damit der älteste Kandidat im amerikanischen Präsidentschaftsrennen. Er hat einen Herzinfarkt und knapp dreißig Jahre als politischer Außenseiter im Kongress hinter sich. Und er ist nicht einmal Mitglied der Demokratischen Partei, abgesehen von den Phasen, in denen er von deren Parteibasis zum Präsidentschaftskandidat erkoren werden möchte. Ausgerechnet dieser Mann, Bernie Sanders, hat aktuell die besten Karten im demokratischen Feld. Sein gutes Abschneiden in den ersten Vorwahlen verdankt er im starken Maße der Unterstützung junger Amerikaner.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Der störrische Sozialist und Amerikas junge Leute bilden eine stabile, wenngleich rätselhafte Koalition, die nun schon mehr als vier Jahre hält. Sanders hat in Iowa und New Hampshire rund die Hälfte der Stimmen der unter 30-jährigen gewonnen, in Nevada sogar noch mehr.

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