Wirtschaftshistoriker Geloso : „Es gibt gute und schlechte Ungleichheit“

Der Ökonomieprofessor Vincent Geloso erklärt, was materielle Ungleichheit für die Zufriedenheit einer Gesellschaft bedeutet – und warum manche Ungleichheit freiwillig ist.
Herr Geloso, ist die materielle Ungleichheit in einer Gesellschaft ein guter Indikator für ihr Wohlbefinden?
In reichen Gesellschaften nicht. In solchen Überflussgesellschaften will der Benediktiner-Mönch nicht mit dem Hedgefonds-Manager tauschen und der Hedgefonds-Manager nicht mit dem Mönch, obwohl der Einkommensunterschied gewaltig ist. Ein Tausch würde beide nicht glücklicher machen.
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