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Affentests und Diesel : VW-Aufsichtsratschef: „Welche Krise?“

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Hans Dieter Pötsch ist Aufsichtsratsvorsitzender von Volkswagen. Bild: dpa

Die Verkaufszahlen sprechen für sich, sagt Hans Dieter Pötsch. Zu einer wichtigen Personalie hält sich der Volkswagenkontrolleur aber bedeckt.

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          Der Volkswagen-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch sieht keinen Grund, die Position des Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller in Frage zu stellen. „Dazu glaube ich, ist jetzt nicht der richtige Anlass, um was zu sagen. Ich denke, dass es dafür auch keinen Hintergrund gibt“, sagte Pötsch in Linz.

          Zuvor hieß es, Müller sei wegen der fragwürdigen Abgastests mit Affen frustriert. Ein Sprecher hatte eingeräumt, die Diskussion gehe nicht spurlos an dem Spitzenmanager vorbei. Müller sei enttäuscht, dass der von ihm eingeleitete Kulturwandel offenbar immer noch nicht greife; amtsmüde sei Müller aber nicht.

          Auf die Frage, wann VW seine Krise los sei, antwortete Pötsch: „Welche Krise?“ Es gebe immer Themen, mit denen man sich beschäftigen müsse. „Ich denke, wir sind bei dem Diesel-Thema sehr gut unterwegs, haben den Großteil der Autos repariert, und zu anderen Themen werden wir uns in überschaubarer Zeit äußern. Darüber hinaus ist, glaube ich, mittlerweile auch klar, dass das Unternehmen operativ auf sehr erfolgreichem Weg ist“, ergänzte Pötsch.

          Die Umtauschprämie für ältere Diesel-Autos half dem Absatz der Marke Volkswagen im Januar in Deutschland auf die Sprünge. Die Zahl der Auslieferungen habe im vergangenen Monat auf dem Heimatmarkt mit 43.300 gut zwölf Prozent über dem Vorjahreswert gelegen, teilte der Hersteller mit. Auf der ganzen Welt kletterte der Absatz der Kernmarke VW um sieben Prozent auf 533.500 Fahrzeuge.

          VW hatte im Jahr 2015 eingeräumt, Abgaswerte mit einer illegalen Abschalteinrichtung manipuliert zu haben. Diese erkennt, ob ein Auto auf dem Prüfstand getestet wird und reguliert auch nur dann den Schadstoffausstoß. Im normalen Verkehr auf der Straße ist das System dagegen abgeschaltet. Der Skandal kostete die Wolfsburger in den Vereinigten Staaten bisher umgerechnet mehr als 25 Milliarden Euro.

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