FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Varta-Rettung :
Mit Porsche an Bord zur neuen Batteriezukunft

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Energie im Kleinformat: Knopfzellenproduktion an Vartas Standort in Ellwangen an der Jagst
Energie im Kleinformat: Knopfzellenproduktion an Vartas Standort in Ellwangen an der JagstTobias Schmitt

Mit einem umfassenden Konzernumbau und der Beteiligung von Porsche sichert sich Varta seine Zukunft. Der Batteriehersteller setzt auf Haushaltsbatterien, Knopfzellen – und medizinische Science-Fiction-Anwendungen.

Wenn Michael Ostermann beschreibt, wie schwierig es ist, die passende Zellchemie für Batterien zu finden, breitet der Varta-Chef eine Serviette neben seinem Laptop aus. Wenn man jetzt eine Ecke in eine günstigere Richtung verschiebt, bewegen sich die anderen Ecken in eine ungünstigere, erläutert Ostermann. Immer gehe es um die richtige Balance. Technikvorstand Rainer Hald beschreibt die richtige Balance technischer. Die Herausforderung sei, die Optimierung in der Zusammensetzung der chemischen Stoffe so vorzunehmen, dass man sich nicht zu viele Nachteile einhandelt. Wird eine höhere Energiedichte verlangt, leidet die Schnellladefähigkeit. Will ein Kunde eine Batterie bei niedrigen Temperaturen aufladen, steigt die Gefahr, dass sich die Batterie bei hohen Temperaturen von allein entlädt.

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