Teurer Wasserstoff : Stahlkonzern Salzgitter tritt bei grünem Umbau auf die Bremse

Der niedersächsische Hersteller gilt eigentlich als Vorreiter in Sachen grüner Stahl. Doch auf dem Markt sieht es mager aus. Jetzt verschiebt Salzgitter Investitionen in ein entscheidendes Projekt um drei Jahre nach hinten.
Der niedersächsische Stahlkonzern Salzgitter will nach dem geplanten Einstieg in eine grüne Produktion weitere Ausbaustufen verschieben. „Die wirtschaftlichen und politisch-regulatorischen Rahmenbedingungen haben sich seit 2022 erheblich verschlechtert“, sagte Vorstandschef Gunnar Groebler am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Konzern habe deswegen entschieden, die zweite und dritte Stufe seines Salcos-Projekts zeitlich um etwa drei Jahre nach hinten zu verschieben. „Wir werden somit erst im Jahr 2028/29 über die nächsten Investitionen beraten und nicht, wie bislang geplant, 2026.“





