Zukunft der Commerzbank : Scholz: Unicredit-Vorgehen „unfreundliche Attacke“

Die italienische Bank baut die Anteile an der Commerzbank auf 21 Prozent aus – und geht damit auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung. Selbst der Bundeskanzler schaltet sich ein. Was hinter dem Schritt der Unicredit steckt.
Die italienische Bank Unicredit meint es mit ihrem Einstieg bei der Commerzbank offenbar ernst: Das Finanzunternehmen aus Mailand hat am Montag mitgeteilt, dass es weitere Anteile an der deutschen Bank erwerbe. Die Gesamtposition belaufe sich auf knapp 21 Prozent der Commerzbank-Aktien, sobald die Genehmigung der Europäischen Zentralbank dafür vorliege, hieß es in einer Erklärung; entsprechende Finanzinstrumente habe die italienische Bank erworben. Sie geht damit auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung, die eine Übernahme durch die Unicredit bisher nicht befürwortet hat. Mit 21 Prozent würde Unicredit größter Commerzbank-Aktionär vor der Bundesregierung mit ihren verbliebenen 12 Prozent.
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