Menschen und Wirtschaft : Portugiesin mit deutscher Härte

Maria Luís Albuquerque kennt die Finanzmärkte aus vielen Rollen. Als künftige EU-Kommissarin für die „Spar- und Investitionsunion“ profitiert sie davon.
Die Abgeordneten, die am Mittwochmorgen im Raum JAN 4Q2 des Europäischen Parlaments zusammenkommen, vermitteln einen merkwürdigen Eindruck der Ungleichzeitigkeit. Während sich in Brüssel von allen Seiten sorgenvolle Kommentare zum Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl verbreiten, nimmt an diesem Morgen im Wirtschaftsausschuss alles seinen seit Monaten geplanten Gang. Der Ausschuss schreitet zur Anhörung der Portugiesin Maria Luís Albuquerque. Sie soll in der neuen Kommission Ursula von der Leyens Finanzmarktkommissarin werden. Die Ausschussmitglieder tun fast alle so, als hätten sie von Donald Trump noch nie gehört.
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