Lufthansa-Piloten-Streik :
„Wir verdienen das, was wir fordern“

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Im Hangar: Das Heck eines Lufthansa-Flugzeugs ragt aus einer Wartungshalle in München.
Im Hangar: Das Heck eines Lufthansa-Flugzeugs ragt aus einer Wartungshalle in München.AFP

Piloten und Flugbegleiter der Lufthansa streiken, Flüge fallen aus. Der Präsident der Vereinigung Cockpit verteidigt, dass die Gewerkschaft mehr Geld für die Piloten-Altersversorgung fordert. Lufthansa habe kein Angebot vorgelegt.

Andreas Pinheiro hat eine schwere Aufgabe. Gerade hat der Lufthansa-Konzern vorgerechnet, dass Piloten der Kernmarke, die aktuell in Rente gehen, im Ruhestand – je nach Beschäftigungsdauer und Laufbahn – mit Einkünften von etwa 8400 Euro im Monat aus gesetzlicher und betrieblicher Rente kalkulieren können. Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit (VC), muss erklären, warum es dennoch richtig ist, dass die Pilotengewerkschaft für höhere Einzahlungen der Lufthansa in einen Betriebsrentenfonds und somit für höhere Renten sogar zum Streik aufruft. Mancher Passagier, dessen Flug nun ausfällt, dürfte das anders sehen.

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