Älteste Bank der Welt : Monte dei Paschi mit Dividende
Einstige Krisenbank macht Milliardengewinn
Monte dei Paschi di Siena (MPS), die als älteste Bank der Welt gilt, schüttet erstmals seit 13 Jahren wieder eine Dividende aus. Die einstige Krisenbank, die von der Regierung im vergangenen Jahr mehrheitlich privatisiert worden war, bietet ihren Aktionären 0,25 Euro je Aktie, was einer Ausschüttung von 315 Millionen Euro entspricht. Denn der Nettogewinn machte nach einem Vorjahresverlust von 178 Millionen Euro im vergangenen Jahr einen Sprung auf mehr als 2 Milliarden Euro. Die MPS-Aktie, die im vergangenen Jahr ihren Wert um 58 Prozent verbesserte, machte am Mittwoch nach Veröffentlichung der Jahreszahlen bis zum Nachmittag weitere rund 4 Prozent an Boden gut, was ihr seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 9 Prozent verschafft. MPS sieht sich auf der Basis einer guten Kapitalausstattung auf Erfolgskurs. Die Eigenkapitalquote (CET 1) stieg im vergangenen Jahr um 2,5 Punkte auf 18,1 Prozent der risikogewichteten Aktiva. Die Einnahmen verbesserten sich um 22 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro; sie waren wegen der hohen Zinsen von einem stark gestiegenen Zinsüberschuss getragen. Der Bestand an notleidenden Krediten lag Ende 2023 bei 4,4 Prozent der Gesamtausleihungen.
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