Hohe UBS-Saläre :
„Sie sollten sich dafür schämen“

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„Abzockerei“? Der Vorstandsvorsitzende der UBS, Sergio Ermotti, musste sich am Mittwoch viele Beschwerden der Aktionäre über Managergehälter anhören.
„Abzockerei“? Der Vorstandsvorsitzende der UBS, Sergio Ermotti, musste sich am Mittwoch viele Beschwerden der Aktionäre über Managergehälter anhören.Reuters

Aktionäre der Großbank kritisieren das zweistellige Millionengehalt für Sergio Ermotti. Derweil warnt die UBS vor strengeren Eigenkapitalvorgaben.

Als die Schweizer Großbank UBS Ende März den Geschäftsbericht für das Jahr 2023 veröffentlichte, war der Aufschrei groß. Denn darin war zu lesen, dass der Vorstandsvorsitzende Sergio Ermotti für neun Monate Arbeit 14,4 Millionen Franken eingestrichen hat. Schweizer Politiker wie Thierry Burkart (FDP) sprachen von „anmaßenden Boni-Exzessen“, die das Vertrauen der Bevölkerung in die Wirtschaft zerstörten. Burkart und andere kritisierten Ermottis Salär auch deshalb als unverhältnismäßig hoch, weil die vor Jahresfrist erfolgte Übernahme der Credit Suisse durch die UBS von der öffentlichen Hand abgesichert worden war und die neue Megabank nun über eine implizite Staatsgarantie verfüge. Denn sie sei „too big to fail“, also zu groß, um im Krisenfall ohne Hilfe der Steuerzahler durchzukommen.

FAZ

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