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Kritik an Air France-KLM

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Ist gegen die Vergütung: „Das ist nicht akzeptabel, und ich verstehe nicht, dass man so etwas wollen kann“, sagte Sigrid Kaag.
Ist gegen die Vergütung: „Das ist nicht akzeptabel, und ich verstehe nicht, dass man so etwas wollen kann“, sagte Sigrid Kaag.AFP

Die niederländische Finanzministerin Sigrid Kaag kritisiert die Vergütung für den Chef der Fluggesellschaft Air France-KLM einschließlich Millionenbonus – und hat angekündigt, der Staat werde bei der Hauptversammlung gegen das Vergütungspaket stimmen. Aus dem Geschäftsbericht der französischen-niederländischen Fluggesellschaft geht hervor, dass Vorstandsvorsitzender Ben Smith für das vergangene Jahr Millionen Euro an Gehalt sowie Sozialleistungen und Jahres- und Langzeitboni bekommen soll.

smo./Reuters. Frankfurt ⋅ Die niederländische Finanzministerin Sigrid Kaag kritisiert die Vergütung für den Chef der Fluggesellschaft Air France-KLM einschließlich Millionenbonus – und hat angekündigt, der Staat werde bei der Hauptversammlung gegen das Vergütungspaket stimmen. Aus dem Ge­schäftsbericht der französisch-niederländischen Fluggesellschaft geht hervor, dass der Vorstandsvorsitzende Ben Smith für das vergangene Jahr mehrere Millionen Euro an Gehalt sowie Sozialleistungen und Jahres- und Langzeitboni bekommen soll – wobei die Boni aufgeschoben werden. „Das ist nicht akzeptabel, und ich verstehe nicht, dass man so etwas wollen kann und dass die Leute das in Ordnung finden“, sagte Kaag dem niederländischen Fernsehsender RTL. Der nie­derländische Staat werde sich auf der Hauptversammlung im Mai gegen die Vergütung aussprechen. Die Niederlande sind an der Fluggesellschaft mit gut 14 Prozent beteiligt. Sie hatten wegen der Corona-Pandemie den niederlän­dischen Teil der Fluggesellschaft mit ei­nem milliardenschweren Rettungspaket gestützt, ebenso wie das Frankreich für den französischen Teil tat. 2021 wies der Konzern einen Verlust aus. Smith kann laut Geschäftsbericht neben seinem Grundgehalt von 900 000 Euro einen va­riablen Anteil von 1,1 Millionen Euro erwarten sowie einen Langfristbonus in Form eines Anteilspakets über 2 Mil­lionen Euro. Kaags Vorgänger Wopke Hoekstra hatte sich im vergangenen Jahr schon gegen das damalige Vergütungspaket gestemmt.

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