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Jonas Jansen, Redakteur in der Wirtschaft

Kommentar : Spielekampf

  • -Aktualisiert am

Der Nostalgieeffekt in neuer Technik hat schon mit Pokémon Go geklappt. Das könnte auch mit den Angeboten für die neue Nintendo-Konsole funktionieren.

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          Pünktlich zum Start der neuen Spielekonsole Switch von Nintendo hat der Konkurrent Sony den Preis seiner Playstation 4 mal eben um ein Drittel auf 199 Euro gesenkt. Das sind mehr als 100 Euro weniger als Kunden für die neue Nintendo-Konsole ausgeben müssten und eine Kampfansage an den Rivalen aus Japan.

          Die Spielehersteller werben aggressiv um die oft junge Zielgruppe. Das macht auch vor neuen Technologien nicht halt: Oculus, die Facebook-Tochtergesellschaft, die sich auf Virtual-Reality-Brillen spezialisiert hat, bietet sein Rift genanntes Spielgerät nun deutlich günstiger an als bisher. Dies wiederum liegt allerdings nur zum Teil an Nintendo, sondern an der noch schleppenden Nachfrage für die VR-Brillen.

          Nintendo hat ohnehin noch nie durch ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen können, sondern vor allem dadurch, dass es Kunden dadurch bindet, immer außergewöhnliche Spielkonzepte und Konsolen zu bauen. Verglichen mit der Konkurrenz Xbox und Playstation bietet nämlich auch das neue Gerät von Nintendo keine überragend bessere Grafik.

          Dafür gibt es mit der Switch eine Konsole mit neuem Steuersystem. Und mit Spielen wie „Zelda“ spricht Nintendo eine Zielgruppe an, die ihre Helden von früher wieder aufleben lassen will. Der Nostalgieeffekt in neuer Technik hat schon mit Pokémon Go geklappt. Warum nicht auch nun?

          Neue Spielekonsole : Die Nintendo Switch im Kurztest

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

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