Subventionswettlauf : Halbleiter von Hokkaido

Japan baut im Süden und nun auch im Norden des Landes neue Fabriken für Mikrochips. Die staatliche Förderpolitik wirkt.
Japan wird eine zweite hochmoderne Halbleiterfabrik auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido bekommen. Das staatlich geförderte Unternehmen Rapidus wird dort seine erste Fabrik errichten. Rapidus will auf Hokkaido bis gegen Ende des Jahrzehnts Mikrochips in der 2-Nanometer-Technik produzieren. Für 2025 ist ein erster Testlauf geplant. Im selben Jahr will der globale Marktführer Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) freilich schon die Massenproduktion von Halbleitern der 2-Nanometer-Klasse aufnehmen. Rapidus begründete die Entscheidung für den Standort Hokkaido unter anderem mit dem dort reichlich vorhandenen Wasser, weil die Halbleiterfertigung viel Wasser für Reinigungsläufe benötigt. An dem im vergangenen Jahr gegründeten Unternehmen Rapidus sind unter anderem Toyota Motor, der Autozulieferer Denso und Sony beteiligt. Rapidus will technisch mit dem amerikanischen Unternehmen IBM zusammenarbeiten.
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