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Starlink-Satelliten : Das Internet kommt jetzt aus dem All

Mit dem bloßen Auge erkennbar: Starlink-Satelliten auf ihrem Weg ins All Bild: Reuters

Mithilfe eines gigantischen Satellitennetzwerks will Elon Musk schnelles Internet auch an die entlegensten Orte der Welt bringen. In Deutschland ist die Zulassung jetzt erteilt worden. Das stößt nicht nur auf Begeisterung. Aber wie funktioniert das Internet aus dem All?

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          Drei, fünf, nein, 60 helle Punkte erscheinen am Firmament. Sie gleichen einer Lichterkette. Sternschnuppen sind es keine, nicht Flugzeuge und nicht Planeten. Zu schnell bewegen sich die Objekte in einer Linie. Es sind die ersten Starlink-Satelliten, die Ende 2019 ins All geschossen wurden. Aufgrund des anfänglich geringen Abstandes zwischen den einzelnen Satelliten ließen sich sogenannte Trains beobachten, ein ungewöhnliches Reihenspektakel am Himmel.

          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Starlink, übersetzt „Sternenverbindung“, gehört zu Elon Musks Raumfahrt-Imperium SpaceX. Während sich SpaceX mit seinen wiederverwertbaren Falcon-9-Raketen zu einem der schillerndsten und erfolgreichsten Start-ups der Welt entwickelte, blieb Starlink lange unter dem Radar. Dabei ist das Ziel des Projekts nichts Geringeres, als schnelles Internet auch an die entlegensten Orte der Welt zu bringen, und das zu einem bezahlbaren Preis. Die Zulassung für Starlink in Deutschland hat die Bundesnetzagentur jetzt erteilt. Damit ist die Bundesrepublik nach Amerika und Kanada das dritte Land, das Internet aus dem All beziehen kann.

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