EU-Verbot : Handel sieht Ruf des Plastiks in Gefahr

Bis 2021 sollen etliche Produkte aus Einweg-Plastik aus dem Handel verschwinden. Verbände und Hersteller nennen das Symbolpolitik. Doch einige unter ihnen werden auch profitieren.
Beim Plastik sind die europäischen Abgeordneten sich einig – es muss weg, zumindest aus etlichen Alltagsprodukten: Am Mittwoch hat das Europäische Parlament ein Verbot für Wegwerfprodukte aus Plastik verabschiedet. Bis 2021 sollen bestimmte Einweg-Plastikprodukte nicht mehr im Handel erhältlich sein. Das Verbot betrifft Produkte, für die es umweltfreundlichere Alternativen gibt. Das soll beispielsweise bei Besteck, Tellern, Wattestäbchen oder Strohhalmen der Fall sein. Die neuen Regeln sollen vor allem die Meere vor Vermüllung bewahren. Während viele Verbraucher jubeln, stöhnen vor allem Händler und Hersteller über das neue Verbot. Denn für den Handel bedeutet es, dass Einweg-Plastikprodukte zukünftig aus dem Sortiment verschwinden müssen. Hersteller von Einwegprodukten müssen nun auf alternative Herstellungsmethoden setzen.





