Schnelle Investitionen möglich : „Das Sondervermögen für Häfen öffnen“

Für die Energiewende müssen die Häfen sich deutlich verändern, und auch für die Verteidigungsfähigkeit. Fertige Planungen könnten mit entsprechendem Geld vom Bund schnell umgesetzt werden.
Finanzminister Lars Klingbeil hatte durchaus Hoffnung geweckt. „Mein Anspruch ist, dass die Bagger schnell rollen“, sagte er im Frühjahr mit Blick auf das Sondervermögen, über das in den nächsten Jahren 500 Milliarden Euro für Investitionen bereitgestellt werden sollen. Für die rasche Umsetzung bietet ihm nun Sebastian Jürgens Unterstützung an: „Die Seehäfen verfügen über eine hohe Fähigkeit, investive Mittel schnell, effizient und gezielt abzurufen“, wirbt der neu gewählte Präsident des Zentralverbands der deutschen Seehäfen (ZDS): „In den Häfen liegen zahlreiche Projekte bereits heute planungsreif vor oder sind kurzfristig umsetzbar.“ Seine Logik: Würden Investitionen schnell realisiert, könnte die Zweckentfremdung der eigentlich bewilligten Investitionsmittel verhindert werden, eine Gefahr, auf die Wissenschaftler und Politiker schon vielfach hingewiesen hätten.


