https://www.faz.net/-gqe-8nzx9

Angebliche Gold-Absprachen : Deutsche Bank muss 60 Millionen Dollar zahlen

  • Aktualisiert am

Aus den Türmen der Deutschen Bank kommen in der letzten Zeit vor allem schlechte Nachrichten. Bild: AP

Weil sie den Goldpreis manipuliert haben soll, muss die Deutsche Bank eine Strafe in Millionenhöhe zahlen. Wegen ganz ähnlicher Absprachen war die Bank bereits im Oktober angeklagt worden.

          Mit mutmaßlichen Absprachen zum Goldpreis hat sich die Deutsche Bank eine Strafe von 60 Millionen Dollar eingehandelt. Mit einem vorläufigen Vergleich in dieser Höhe legte das Geldhaus ein Verfahren bei, wie aus Akten eines Bundesgerichts im New Yorker Stadtteil Manhattan vom Freitag hervorgeht. Nun fehlt noch die formale Zustimmung der Richter.

          Im Oktober hatte das Finanzinstitut bereits eine Strafe für Silberpreisabsprachen von 38 Millionen Euro akzeptiert. Die Kläger hatten der Bank vorgeworfen, zusammen mit der Bank of Nova Scotia, Barclays, HSBC und Société Générale den Goldpreis beim wegweisenden Londoner Fixing manipuliert zu haben.

          Weitere Themen

          Als die Grenze fiel Video-Seite öffnen

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.

          Topmeldungen

          Finanzminister Olaf Scholz hat sich gegen das von Wirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Konzept zur vollständigen Abschaffung des Solis ausgesprochen.

          Finanzminister : Scholz gegen komplette Soli-Abschaffung

          Finanzminister Olaf Scholz kritisiert das von Wirtschaftsminister Altmaier vorgelegte Konzept zur vollständigen Soli-Abschaffung als „Steuersenkung für Millionäre“. Der SPD-Politiker möchte vorerst nur 90 Prozent der Steuerzahler entlasten.
          Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, warnt die Parteien davor, eine Koalition mit der AfD einzugehen.

          Zentralrat der Juden : „AfD schürt Klima auch gegen Juden“

          Zentralratspräsident Josef Schuster warnt: Die AfD sei enger mit dem Rechtsextremismus verwoben, als sie es nach außen darstellt. Im Vorfeld der Wahlen in Sachsen und Brandenburg hält Schuster einen dringlichen Appell an alle Parteien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.