Damen-Modemarke : Gerry Weber geht es schlecht

Der Damenmode-Marke aus Westfalen macht der zunehmende Internethandel zu schaffen. Ein Gutachten soll nun einen Weg aus der Misere weisen.
Das westfälische Traditionsmodeunternehmen Gerry Weber leidet unter mauen Geschäften. Zur Unterstützung des Konzernumbaus hat das Management nun die Erstellung eines Sanierungsgutachtens in Auftrag gegeben, wie die Firma aus Halle in Westfalen mitteilte. Es solle bis Mitte Oktober vorliegen. Informationen über das Ergebnis des Gutachtens würden bekanntgegeben, nachdem diese den Gremien des Unternehmens vorgestellt worden seien.
Dem ohnehin wegen der verstärkten Onlinekonkurrenz unter Druck geratenen Damenmode-Hersteller mit seiner Tochter Hallhuber setzte zuletzt auch noch der heiße Sommer zu, der viele Kunden von den Geschäften fernhielt. Durch schrumpfende Umsätze rutschte der Konzern daher in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 mit dem operativen Ergebnis (Ebit) in die Verlustzone, wie das Unternehmen Mitte des Monats mitteilte.
Angesichts der „unbefriedigenden“ Entwicklung hatte Gerry Weber angekündigt, den Umbau des Geschäftsmodells voranzutreiben. Im März war das Unternehmen an der Börse aus dem Kleinwertesegment S-Dax hinab abgestiegen.





