Rotes Meer :
Gekappte Microsoft-Kabel beeinträchtigen Cloud-Dienst Azure

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Firmenlogo vor der Deutschlandzentrale von Microsoft in München.
Firmenlogo vor der Deutschlandzentrale von Microsoft in München.picture alliance / SvenSimon

Das Rote Meer ist eine wichtige Telekommunikationsroute, die Europa über Ägypten mit Afrika und Asien verbindet. Nun wurde diese Infrastruktur offenbar attackiert.

Microsofts Cloud-Dienst Azure ist beeinträchtigt aufgrund mehrerer gekappter Glasfaserkabel im Roten Meer. Dies teilte der US-Konzern in der Nacht auf Sonntag mit. Mit Blick auf den Datenverkehr durch den Nahen Osten, der in Asien oder Europa beginnt oder endet, könne es vermehrt zu Störungen kommen.

Azure habe den Datenverkehr über Ausweichrouten umgeleitet, was zu erhöhten Latenzzeiten führe. Die Reparatur der Unterseekabel könne länger dauern, hieß es weiter. Azure ist nach AWS von Amazon der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt.

Das Rote Meer ist eine wichtige Telekommunikationsroute, die Europa über Ägypten mit Afrika und Asien verbindet. Die Reparatur von Unterseekabeln in diesem Gebiet kann sich grundsätzlich als schwierig erweisen, insbesondere da die Houthis im Jemen weiterhin Schiffe in diesem Gebiet angreifen.

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