Siemens-Schmiergeldskandal : Früherer Siemens-Chef von Pierer freigesprochen

Vor drei Jahren hatte ein griechisches Gericht Heinrich von Pierer wegen angeblicher Geldwäsche noch zu 15 Jahren Haft verurteilt. Das Berufungsgericht in Athen sah das nun anders.
Der frühere Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende des Siemens -Konzerns, Heinrich von Pierer, ist bekanntlich ein guter Tennisspieler. Mit 81 Jahren hat er gerade seine 72. Punktspielsaison bestritten und dabei im Team des Turnerbundes 1888 Erlangen drei Spiele gewonnen – und zwei verloren. Wichtiger als diese sportliche Bilanz ist ihm ein ganz anderer Erfolg: Das griechische Berufungsgericht in Athen hat ihn und alle anderen Manager im letzten Siemens-Schmiergeldskandal freigesprochen – Spiel, Satz und Sieg. „Ich bin sehr erleichtert, dass diese lange Auseinandersetzung mit einem Freispruch erster Klasse endet“, sagte Pierer am Dienstag der F.A.Z.





