https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/formel-1-einstieg-fuer-audi-und-porsche-mit-neuen-regeln-leichter-18253738.html

Audi und Porsche : Der zähe Weg in die Formel 1

Der Weltmeister: Läuft alles nach Plan, fährt Max Verstappen ab 2026 mit Porsche-Power. Bild: Imago

Der Einstieg in die Formel 1 ist für Audi und Porsche alles andere als ein Selbstläufer. Mit den neuen Motorenregeln ist nun der Weg frei, aber viele Fragen bleiben offen.

          5 Min.

          Die Rennstrecke in Spa-Francorchamps genießt unter Fans der Formel 1 Kultstatus. Seit 1985 ist sie regelmäßiger Austragungsort des Großen Preises von Belgien und gilt wegen ihrer idyllischen Lage in den Tannenwäldern Walloniens und der berühmten Kurvenkombination Eau Rouge als einer der schönsten Kurse der Welt. Übernächsten Sonntag gastiert dort wieder die Königsklasse des Motorsports. Max Verstappen, Red-Bull-Pilot und amtierender Formel-1-Weltmeister, wird versuchen, seine Erfolgsserie nach zwei Siegen in Frankreich und Ungarn fortzusetzen. Gleichzeitig richten sich viele Blicke auf Ereignisse jenseits der Strecke. Denn möglicherweise verkündet Volkswagen rund um das Rennen seinen lang erwarteten Einstieg in die Formel 1.

          Benjamin Fischer
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Nachdem der Motorsportverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) in dieser Woche offiziell sein neues Motorenreglement beschlossen hat, ist der Weg für die beiden VW-Tochtergesellschaften Audi und Porsche in die wichtigste Rennserie der Welt frei. Beide hatten ihren Einstieg davon abhängig gemacht, dass die PS-Boliden der Formel 1 mit umweltfreundlicheren Antrieben fahren.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin am 21. September 2022

          Putins neue Drohungen : Szenarien für den nuklearen Ernstfall

          Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.
          Sozial gefördertes Gesundheitsrisiko: Ohne Alkohol sind Volksfeste wie hier im bayerischen Straubing nicht zu denken.

          Erhöhtes Krebsrisiko : Jedes Glas ein Glas zu viel

          Forscher warnen, dass der Alkoholkonsum in Deutschland zu nachlässig gehandhabt wird. Knapp 150.000 Krebsfälle könnten demnach durch eine Preissteigerung verhindert werden.