Bier und Wein : Der langsame Abschied vom Alkohol

Die Deutschen trinken weniger Bier und Wein. Für manche Brauer und Winzer wird das zur Existenzfrage. Wie stellen sie sich darauf ein?
Die Abstinenz macht die Runde. „Junge Menschen trinken heute seltener, sie beginnen später mit Alkohol, und der regelmäßige Konsum liegt auf einem historischen Tiefstand“, sagt Hendrik Streeck, CDU-Politiker und Suchtbeauftragter der Bundesregierung. „Das ist ermutigend.“ Sein Urteil speist sich aus neuen Zahlen der „Drogenaffinitätsstudie“. Dort gaben lediglich 34,7 Prozent der jungen Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren und 14,3 Prozent der jungen Frauen an, in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens einmal in der Woche Alkohol getrunken zu haben. Dies sei der niedrigste Stand seit 1973. Und nicht nur die Jüngeren trinken weniger.
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